Anbieter: Natur Bohne Bio Kaffee

Bergkraft Bio Espresso Blend für Vollautomaten

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Beschreibung

Bergkraft: Bio Espresso Blend für Vollautomaten

Endlich wieder Crema im Vollautomaten. Viele Kaffees sehen im Vollautomaten eher aus wie Filterkaffee: dünn, wenig Crema, kaum Körper. Genau hier setzt Bergkraft an. Milchschokolade, Mandel und Karamell, mit vollem Körper und dichter, haselnussbrauner Crema.

Die genannten Aromen sind natürliche Geschmacksassoziationen aus Rohkaffee und Röstung. Dem Kaffee wird nichts zugesetzt.

Passt zu dir, wenn du…

  • einen Vollautomaten täglich nutzt und mehr Körper und Crema willst
  • schokoladig, nussig und karamellig magst, ohne Säurespitzen
  • viel mit Milch trinkst, Cappuccino, Latte Macchiato oder Flat White
  • einen Kaffee suchst, der das Mahlwerk nicht verklebt

Passt nicht zu dir, wenn du…

  • fruchtige, lebendige Kaffees suchst. Dann nimm Hochlandblüte oder Hochlandjuwel
  • einen sehr dunklen, rauchigen Italiener gewohnt bist. Dann nimm Vesuv
  • vor allem Handfilter brühst. Dafür ist dieser Blend nicht gemacht

Warum die trockene Bohnenoberfläche wichtig ist

Das häufigste Problem im Vollautomaten sind dunkle, ölige Röstungen: Sie verkleben das Mahlwerk und den Bohnenschacht. Bergkraft ist bewusst mittel geröstet, die Bohnen bleiben trocken bis leicht matt, ohne Ölfilm. Das ist kein Nebeneffekt, sondern der Grund, warum dieser Blend so geröstet ist.

Warum ein Sumatra-Anteil drin ist

Der indonesische Anteil wird im Giling-Basah-Verfahren aufbereitet, auch wet hulling genannt. Daraus entsteht ein satter, sirupartiger Körper mit Kakao- und Karamellnoten und sehr wenig Säure. Genau dieser Körper sorgt dafür, dass Bergkraft im Cappuccino und im Latte Macchiato nicht verschwindet.

Unsere Startrezepte

Vollautomat

Dafür ist Bergkraft gemacht. Die Werte gelten für die meisten Haushaltsmaschinen, die genaue Bezeichnung der Stufen unterscheidet sich je nach Hersteller.

  • Mahlgrad: eine bis zwei Stufen feiner als bei Supermarktbohnen
  • Espresso: 9 bis 11 g Pulver auf 30 bis 40 ml in der Tasse
  • Café Crema: 10 bis 11 g auf 120 bis 150 ml
  • Stärke und Brühtemperatur: mittel bis hoch

So stellst du den Mahlgrad ein: Schmeckt der Kaffee dünn oder säuerlich und läuft schnell durch, stell eine Stufe feiner. Schmeckt er bitter oder läuft die Maschine zäh, stell eine Stufe gröber. Immer nur eine Stufe auf einmal, und danach zwei bis drei Bezüge abwarten, bis das alte Pulver aus dem Mahlwerk durch ist.

Ziel ist eine gleichmäßige Extraktion, nicht die maximale. Wer zu fein mahlt, holt Bitterstoffe heraus, die vorher nicht da waren.

Milchgetränke

  • Cappuccino: rund 36 g Espresso auf 120 ml Milch
  • Latte Macchiato: rund 36 g Espresso auf 200 ml Milch

Siebträger

  • Dosis: 16 bis 18 g im Doppelsieb · Brew Ratio: 1:2, also 18 g in 36 g
  • Extraktionszeit: 26 bis 30 Sekunden · Temperatur: 93 bis 94 °C

Das Kaffeemehl vor dem Tampern mit einem WDT-Tool auflockern. Der Ausguss ist in Gramm angegeben, nicht in Millilitern, weil die Crema das Volumen verfälscht.

Mokkakännchen

  • Mahlgrad mittelfein, Sieb locker füllen und glattstreichen, nicht tampern
  • Wasser bis zum Sicherheitsventil, mittlere Hitze, vom Herd sobald es zischt

Wasser: Ideal ist weiches bis mittelhartes Wasser. Bei sehr hartem Leitungswasser wirkt der Kaffee flacher, und im Vollautomaten steigt gleichzeitig der Entkalkungsaufwand.

Röstdatum und Genussfenster: Das Röstdatum steht auf jeder Packung. Nach 10 bis 14 Tagen Ruhezeit sind Körper und Crema auf dem Punkt, danach bleibt der Kaffee rund vier Monate aromatisch. Deine Tüte wird erst unmittelbar vor dem Versand abgefüllt.

Herkunft und Transparenz

Bergkraft besteht aus zwei Komponenten, die sich ergänzen:

  • Brasilien, Matas de Minas, 70 %: die schokoladig-nussige Basis mit Süße und Körper. Die Region im Osten von Minas Gerais ist Brasiliens erste geschützte Kaffee-Herkunftsbezeichnung. Die lange Erntezeit von Mai bis September erlaubt eine selektive Pflückung.
  • Indonesien, Aceh, Gayo-Hochland, 30 %: bringt Tiefe und Struktur. Aufbereitet im traditionellen Giling-Basah-Verfahren, das dem Kaffee einen satten, sirupartigen Körper und Noten von Kakao und Karamell gibt, bei sehr niedriger Säure.

Im Gayo-Hochland entpulpen die Bauern die Kirschen selbst, trocknen sie an und geben die noch weichen Bohnen an eine Sammelstelle, wo gehülst wird. Dieses Verfahren prägt den typischen sirupartigen Körper indonesischer Kaffees. Rückverfolgbar bis zur Region.

  • Zusammensetzung: 100 % Arabica, beide Komponenten in Bio-Qualität
  • Anbauhöhe: 800 bis 1.400 m, je nach Komponente
  • Röstung: mittlere Trommelröstung, trockene Bohnenoberfläche ohne Ölfilm
  • Zertifizierung: EU-Bio, Nicht-EU-Landwirtschaft

Häufige Fragen

Warum ist Bergkraft besser für den Vollautomaten geeignet?

Wegen der Röstung. Dunkle, ölige Bohnen verkleben Mahlwerk und Bohnenschacht. Bergkraft ist mittel geröstet und bleibt trocken bis leicht matt, ohne Ölfilm. Gleichzeitig liefert der Blend genug Körper und Crema, damit der Kaffee im Vollautomaten nicht dünn wirkt.

Welchen Mahlgrad soll ich einstellen?

Eine bis zwei Stufen feiner als bei Supermarktbohnen. Schmeckt der Kaffee dünn oder säuerlich und läuft schnell durch: eine Stufe feiner. Bitter oder zäher Durchlauf: eine Stufe gröber. Immer nur eine Stufe, danach zwei bis drei Bezüge abwarten.

Was ist Giling Basah?

Das traditionelle indonesische Aufbereitungsverfahren, auch wet hulling genannt. Die Bohnen werden in halbtrockenem Zustand gehülst. Daraus entsteht der typische satte, sirupartige Körper mit Kakaonoten und sehr niedriger Säure.

Eignet sich Bergkraft auch für den Siebträger?

Ja. 16 bis 18 g im Doppelsieb, 36 g in der Tasse, 26 bis 30 Sekunden, 93 bis 94 °C. Entwickelt wurde der Blend aber für den Vollautomaten.

Eignet sich Bergkraft für Handfilter?

Nein. Als Espressoröstung mit hohem Körperanteil ist er dafür nicht gemacht. Für Filter empfehlen wir Sonnental oder Naturharmonie.

Ist Bergkraft Bio?

Ja. EU-Bio-zertifiziert, Nicht-EU-Landwirtschaft. Beide Komponenten stammen aus biologischem Anbau.

Wie lange hält der Kaffee?

Wir füllen deine Tüte erst unmittelbar vor dem Versand ab, das Röstdatum steht auf der Packung. Empfohlene Ruhezeit: 10 bis 14 Tage. Unser empfohlenes Genussfenster liegt bei rund vier Monaten.